20. September 2018


Vortrag


(231.ÖFFENTLICHE SITZUNG)

Die Vorträge
werden im
Seminarraum des Botani-
schen Gartens Dresden

Stübelallee 2,
01307 Dresden

durchgeführt.
Zum Lageplan des Botanischen Gartens
[ Zum Lageplan mit einem Klick ]

Beginn bis auf weiteres
18:30 Uhr.


Der Raum ist geöffnet
ab 18:00 Uhr.

Es soll später wieder zum Veranstaltungsbeginn
18:00 Uhr
übergegangen werden.

Vorweisungen und Ansagen bitte beim Vorstand anmelden.

Gäste sind zu allen öffent-
lichen Sitzungen herzlich
willkommen,
Unkostenbeitrag: 2,
Studenten & Senioren 1

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Der Vortragende:

Dr. Bernd Hofmann
Jahrgang 1936
Dipl.-Ing. für Mess- und Automatisierungstechnik
Ehrenamtlich Beauftragter für Denkmalpflege

Herr Dr. Hofmann hat sich vorwiegend beschäftigt mit den Themen: Messtechnik, Mechatronik, historische Geographie, historische Sprachforschung, Landeskunde

Publikationen (Auswahl):
Hofmann, B.; Rockstroh, M.: Study on acoustic waveguides and reflectors for use in ultrasonic two-phase flow measurement. In: Ultrasonics 34,1996, pp 431-434. Amsterdam etc.: Elsevier Science

Bernd Hofmann, VDE: Zur Geschichte der Automatisierungsgeräte-Technik in Dresden. In: 115 Jahre VDE-Bezirksverein Dresden, 10.05.2007, S. 130-132

Bernd Hofmann: Zur Konsistenz von Konsonantenfolgen slawisch-deutscher Lexeme und deren Bedeutung für die historische Semantik. In: Historische Sprachforschung 124, S. 284-291, Göttingen 2011 [2012].

Bernd Hofmann: Der Mann vom Tisenjoch Multitalent oder Spezialist? In: Der Schlern / Monatszeitschrift für Südtiroler Landeskunde, Athesia-Verlag Bozen, 86. Jgg., 2012, S. 62-65

Hofmann B.: Wo lag die Burg Gvozdec? Eine Neubewertung der mittelalterlichen Befestigungen von Nieder- und Oberwartha ... . München, GRIN Verlag 2016

Hofmann B.: "Ötzi" und das Klima. Wie konnte uns der Mann vom Tisenjoch über Jahrtausende erhalten bleiben? München, GRIN Verlag 2017

Ötzi und das Klima.

Wie konnte uns der Mann vom Tisenjoch über Jahrtausende erhalten bleiben?

Unter der Annahme, dass die aus grönländischen Eisbohrkernen ermittelten Temperaturschwankungen näherungsweise auch für benachbarte Gebiete des Erdballs gelten, liefern der darin gespeicherte Temperaturverlauf wie auch die Fundsituation Hinweise darauf, dass "Ötzi" relativ plötzlich stark eingeschneit worden sein könnte und anschließend vereiste. Auch in den folgenden Jahrtausenden stieg die Temperatur nicht so stark an, dass sie die um die Lebenszeit von "Ötzi" aktuellen Werte zu irgendeiner Zeit erreichte. Das erklärt die Tatsache, dass "Ötzi" bis 1991 in einer Eismulde eingeschlossen war und uns damit erhalten geblieben ist. Die Ursache dafür ist in zwei Ereignissen zu suchen, die etwa im gleichen Zeitraum wie der Tod von "Ötzi" eingetreten sein müssen. Zum Einen war dies die Explosion eines Meteoriten im Alpenraum, der plötzliche Zerstörungen und ungewöhnliche klimatische Veränderungen hervorgerufen haben dürfte. Zum Anderen scheint ein gewaltiger Ausbruch des Vulkans Tambora in Indonesien einen zusätzlichen Impuls für eine lange Zeit nachwirkende Temperaturabsenkung der Erdatmosphäre in Europa und angrenzenden Gebieten gegeben zu haben.

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